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Allgemeine Operationsvorbereitungen
Die optimalen Bedingungen für eine Operation sind gegeben, wenn der Patient in bester physischer und psychischer Verfassung ist. Dann ist eine Routineuntersuchung und ein kleines Blutbild zur Vorbereitung der Operation ausreichend. Ab 45 Jahren sollte routinemäßig ein Thorax-Bild und ein EKG präoperativ durchgeführt werden. Sollten komplizierte Erkrankungen vorliegen, dann müssen diese vor der Operation durch entsprechende Untersuchungen aufgeklärt werden. über die Operationen und die Narkose wird der Patient mit dem Operateur spätestens einen Tag vor der Operation sprechen und verbale und schriftliche Anweisungen erhalten, an die er sich halten muß. Eine schriftliche Einwilligung für die Operation und die Anästhesie-Narkose ist unbedingt notwendig.

Vor der Operation
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umgehend den Chirurgen über eine plötzliche Krankheit, wie Erkältung oder Fieber informieren, damit die Operation verschoben wird. |
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ein Vollbad nehmen oder duschen. |
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die Fingernägel möglichst kurz schneiden und möglichst unlackiert belassen. |
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in der Nacht möglichst leichte Mahlzeiten zu sich nehmen, z.B. Joghurt oder Früchte. |
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eventuell Abführmittel nehmen, um den Darm zu entleeren. |
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eine Kontaktadresse und Telefonnummern von Angehörigen dem Personal der Praxisklinik geben. |
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12 Stunden vor der Operation nichts essen, mindestens 8 Stunden vor der Operation nichts trinken. |
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zum Termin nicht selbst mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad kommen. Nach der Operation besteht für 24 Stunden absolutes Fahrverbot, da der Patient sich unter den Nachwirkungen der Anästhesie befindet. Dies ist der Fall auch wenn er sich subjektiv sehr wohl fühlt. |

Tag der Operation
Wir möchten Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm und problemlos wie möglich gestalten. Deswegen bitten wir Sie um folgendes:
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den Anästhesisten darauf aufmerksam machen, wenn Sie doch innerhalb der vergangenen 8-10 Stunden gegessen oder getrunken haben. In solchen Fällen wird je nach Dringlichkeit und Notwendigkeit der Operation einzeln entschieden. Aus Sicherheitsgründen kann die Operation verschoben werden. |
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spätestens 30 Minuten vor der Operation erscheinen, um die verwaltungstechnischen Formalitäten zu erledigen. |
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weite lockere Kleidung tragen, möglichst ohne Knöpfe. Das vereinfacht das Anziehen nach der Operation. |
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lange Haare zu einem Zopf binden und keine Haarklemmen oder ähnliches verwenden. |
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die Blase und den Darm entleeren. |
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nicht essen, trinken (inklusive Wasser) oder rauchen. |
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Kontaktlinsen, Brillen oder Zahnprothesen müssen vor der Operation herausgenommen werden. Bringen Sie ein entsprechendes Etui mit. |
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möglichst ungeschminkt zum Operationstermin erscheinen. |
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den Verband nach der Operation sauber halten bis er gewechselt wird. |

Nach der Operation
In der Regel verbleiben Sie bei uns 1 bis 2 Stunden postoperativ und werden während dieser Zeit von unserem Personal betreut. Sie dürfen anschließend nicht allein nach Hause gehen! Sie werden von uns Ihren Begleitern übergeben, oder von einem von uns bestellten Taxifahrer in den Räumen der Praxis abgeholt und von ihm nach Hause begleitet. Sollte in Ausnahmefällen Ihr Zustand letzteres nicht erlauben, dann werden Sie mit einem von uns bestellten Krankentransport nach Hause gebracht. In seltensten Ausnahmefällen werden Sie unter Begleitung eines Arztes in das nächste Krankenhaus oder das Krankenhaus das am nächsten zu Ihrer Wohnung liegt, gebracht, wo Sie in der Regel eine Nacht unter Beobachtung verweilen müssen.

Zu Hause
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24 Stunden nicht allein bleiben! Bei Alleinstehenden ist eine von uns organisierte postoperative Betreuung über einen Pflegedienst möglich. in den nächsten 24 Stunden keine weitreichenden privaten oder geschäftlichen Entscheidungen treffen.
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besteht in der Regel kein Grund, daß Sie eine strenge Bettruhe einhalten müssen. Dennoch ist es empfehlenswert die ersten 24 Stunden nach einer Operation eher ruhig zu gestalten und nicht das Haus zu verlassen. |
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lange schlafen um dem Körper genügend Zeit zur Erholung zu lassen. |
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anfangs kleine Mengen trinken und nur leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen (nur bei Hungergefühl). |
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trinken Sie in den nächsten 24 Stunden keinen Alkohol. |
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die Wunde trocken und sauber halten. |
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den Chirurgen benachrichtigen falls Übelkeit, Schwindelgefühle, unerklärliche physische Symptome, Taubheitsgefühl in den Extremitäten oder plötzliche Appetitlosigkeit erscheint. Zusätzlich sollte beobachtet werden, ob die Wunde sich evtl. rötet, öffnet oder anschwillt. |
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nicht viel rauchen oder Alkohol konsumieren. Vor allem bei plastischen chirurgischen Operationen soll der Patient auf jeden Fall mindesten zwei Wochen vom Rauchen und Alkoholgenuß abstand nehmen. Beide Faktoren sind bekannt dafür, daß sie die Hautdurchblutung um 50% senken. Genau diese Durchblutung ist von äußerster Wichtigkeit für die schnelle und sanfte Heilung der Wunden. |
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keine Medikamente innerhalb der nächsten 7 Tage einnehmen, die als Nebenwirkung eine Blutverdünnung verursachen, z.B. Aspirin und ähnliches. Es könnte zu Nachblutungen führen. |
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nicht sofort bei jedem kleinen Schmerzempfinden nach den verschriebenen Schmerzmitteln greifen. Der Körper gewöhnt sich schnell an diese Medikamente und verlangt damit eine immer höhere Dosis zur Schmerzbeseitigung. Die Schmerzmittel sind für Notfälle konzipiert. Den Verband gegebenenfalls selbst wechseln lernen und ihn in den folgenden zehn Tagen täglich wechseln. |
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den postoperativen Termin zur Kontrolle auf keinen Fall versäumen. |
Unmittelbar nach der Operation könnte die Wunde etwas schmerzen oder brennen, sowie angeschwollen sein, aber nicht in erheblichen Maßen. Sollte es in den ersten zwei bis drei Wochen nach der Operation zu stärkeren Schmerzen kommen, dann muß der Patient den behandelnden Arzt konsultieren.

Komplikationen
Diese sind selten weil das Spektrum der ambulanten Operationen vorsichtig zusammengestellt ist und die Durchführung erfahrenen Ärzten anvertraut wird. Sie können folgender Art sein:

Chirurgische Komplikationen:
Schmerzen Ein Zulassungskriterium für die Durchführung ambulanter Eingriffe ist, daß die postoperative Schmerzbehandlung über peripher wirksame Analgetika möglich ist. Ungenügende Analgesie ist ein häufiger Grund für eine unerwartete stationäre Aufnahme.
Intraoperative Blutung Ist selten und in der Regel zu Beherrschdar. In sehr seltenen Ausnahmefällen Fällen ist eine Verlegung unter ärztliche Begleitung in das nächste mit der Praxisklinik kooperierendes Krankenhaus jedoch nicht auszuschließen.
Direkte postoperative Blutungen Sie sind ebenfalls selten und können in der Regel an Ort und Stelle gestillt werden. Dies kann unter Umständen eine zweite kurze Narkose notwendig machen. Die Mehrbelastung des Patienten ist jedoch durch die verwendete moderne Anästhetika in der Tat gering und er kann wie vorgeplant am selben Tag wen auch mit einiger Verspätung nach Hause entlassen werden.
Spätnachblutungen Eine späte Nachblutung kann bei den folgenden Operation auftreten: • Adenektomien, Tonsillektomien, Konisationen - 7. - 10. postoperativer Tag • periphere Eingriffe - innerhalb der ersten 48 Stunden Entsprechende Aufklärung der Patienten hilft, solche Komplikationen in den meisten Fällen ausreichend früh zu erkennen. Die stationäre Aufnahme des Patienten, bei dem eine behandlungsbedürftige Nachblutung aufgetreten ist, ist notwendig. Es muss sofort ein Arzt konsultiert werden, ggf. das nächste Krankenhaus aufgesucht werden!

Anästhesiologische Komplikationen
Während auf dem Gebiet der klinischen Anästhesiologie im letzten Jahrzehnt gewaltige Fortschritte zu verzeichnen sind, beherrscht ganz besonders in der Sprechstunde, innerhalb der kleinen aber auch der mittleren Chirurgie aus Unwissenheit und Angst nach wie vor die Lokalanästhesie das Feld. Und das obwohl durch die modernen Narkosemittel die Möglichkeit besteht, daß der Patient ohne Angst und Unbehagen einschlafen kann, während des Eingriffes schmerzfrei ist und postoperativ schnell und ohne Nebenwirkungen erwacht, nach Hause zurückkehrt und gleich sein normales Leben uneingeschränkt wieder aufnehmen kann. Aber selbst die Lokalanästhesie, die in der ambulanten Praxis bevorzugt wird, ist keineswegs ungefährlich. Immer wieder ereignen sich schwer voraussehbare Fälle individueller Überempfindlichkeit gegen Medikamente. Selbst bei richtiger Gesamtmenge und Konzentration des Lokalanästhetikums sind ernste Zwischenfälle möglich. Unterschiedliche Resorptionsverhältnisse am Injektionsort, intravenöses Injizieren aus Versehen und individuell abweichende Reaktionsbereitschaft der einzelnen Patienten sind nicht vorauszuahnen. Auftretende Störungen können auf dem Betäubungsmittel selbst beruhen, auf einer beigegebenen Adrenalinlösung oder auch Ausdruck einer allergischen Reaktion sein. Beste fachliche Qualifikation und äußerste Sorgfalt vermögen nur dann voll zum Tragen zu kommen, wenn dem Ausführenden die technische und apparative Ausrüstung zur Verfügung steht, die für die Beherrschung von möglichen chirurgischen und anästhesiologischen Zwischenfällen während des Eingriff notwendig ist. Auch der praktische Arzt ist verpflichtet, über die Ausrüstung, die für die Therapie der in Betracht zu ziehenden Zwischenfälle notwendig ist, zu verfügen. Für den Facharzt ist die für sein Spezialgebiet erforderliche Ausstattung selbstverständlich. Deswegen ist es wichtig, daß Sie sich z.B. bei der zuständigen Kassenärztliche Vereinigung oder der Ärztekammer über den Ort erkundigen, wo Sie in Lokalanästhesie oder in Narkose ambulant operiert werden sollen. Es liegt offensichtlich auf der Hand, daß dem in den eigenen Räumen praktizierenden Nicht-Anästhesiefachmann engere Grenzen gezogen sind als dem Anästhesisten eines operativen Zentrums oder eines Krankenhauses, die über die notwendige Ausstattung und qualifiziertes Hilfspersonal verfügen.

Folgende Komplikationen können sowohl bei Vollnarkose wie auch bei Lokalanästhesien auftreten:
I. Toxische Reaktionen a) Zentralnervöse Effekte, wie Stimulation, oder Depression der Atmung und Kreislauf. b) periphere Effekte aus dem Kardiovaskulären System wie direkte Herzwirkung oder Wirkung auf periphere Kreislauf, oder aus der Atmung (Bronchospasmus),
Il. Abnorme Reaktionen a) Allergische Reaktion b) überempfindlichkeit
III. Unspezifische Reaktionen a) Psychomotorische Reaktionen b) Vasopressorische Reaktionen
Bei allgemeinen Vergiftungserscheinungen nach Anwendung von lokalen Betäubungsmitteln wird als Sofortmaßnahme die weitere Applikation des Mittels abgebrochen, bei Atemstörungen eine künstliche Beatmung eingeleitet, bei einem eventuellen Herzstillstand ohne Verzug die Herzmassage vorgenommen. Kommt es zu initialen Streckkrämpfen oder Konvulsionen, muß der Arzt und das Anästhesieteam vorbereitet und in der Lage sein, diese unter Kontrolle zu bringen.
Wie eingangs bereits angedeutet, handelt es sich bei Zwischenfällen entweder um spezifische (z. B. überdosierung, versehentliche intravasale Injektion usw.) oder um unspezifische Reaktionen (verursacht durch abnormes Reagieren des Patienten, Begleiterkrankungen usw.). Alle auftretenden Störungen des Allgemeinbefindens unter der Lokalanästhesie sind sowohl in ihrem Erscheinungsbild als auch in ihrer Behandlung unabhängig vom injizierten Präparat.

Der akute Kreislaufstillstand - Herzstillstand
Es ist die seltenste und schwerste anästhesiologische Komplikation, auf die der für die Anästhesie/ Narkose verantwortliche Arzt und Anästhesieteam immer vorbereitet sein muß. Eine Vielzahl von Faktoren vermag die Auslösung eines akuten Herzstillstandes herbeizuführen. Die praktisch wichtigste Ursache ist der Sauerstoffmangel des Herzmuskels selbst. Dieser kann wiederum ventilatorisch, respiratorisch oder zirkulatorisch bedingt sein.
Man unterscheidet 3 Arten des Herzstillstandes:
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Die Asystolie, die bei weitem häufigste Form. Das Herz steht vollkommen still und zeigt keinerlei Aktion mehr. Vorhöfe und Kammern sind erweitert, der Herzmuskel dunkelblau, livide verfärbt. Die typische Situation bei Sauerstoffmangel des Gewebes. |
| 2. |
Das Kammerflimmern. über die gesamte Herzmuskulatur laufen unkoordinierte, wellenförmige Flimmerbewegungen hinweg. Der Herzmuskel vermag keine geordnete Kontraktion mehr durchzuführen.
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Herzschwäche. Meist besteht noch ein regelmäßiger, langsamer Rhythmus, aber die einzelnen Kontraktionen sind derart schwach, daß damit kein Blut mehr in den Kreislauf ausgetrieben werden kann. |
Allen 3 Formen des Herzstillstandes ist der Kreislaufstillstand gemeinsam, durch den die Durchblutung der lebenswichtigen Organe nicht mehr stattfindet. Meist geht dem Herzstillstand eine Phase von Mangeldurchblutung des Herzens selbst voraus, während dessen die Energiereserven in der Herzmuskelzelle weitgehend angegriffen und reduziert, oder total verbraucht werden. Der plötzliche Ausfall der Herzaktion, wodurch auch immer er zustande gekommen ist, erfordert sofortiges Handeln. Die durch den Kreislaufstillstand bedingte Anoxie führt in Sekunden zu Bewußtlosigkeit und Atemstillstand.

Besonderheiten bei Diabetes mellitus
Es besteht keine Kontraindikation gegen eine ambulant durchgeführte Vollnarkose. bei Diabetikern. Zuzulassen für ambulante Eingriffe sind allerdings grundsätzlich nur Patienten mit gut eingestelltem Diabetes Typ II. Zur Vermeidung von Komplikationen ist ein generell festgelegtes Management für den Operationstag erforderlich. Am Operationstag soll die morgendliche Applikation der Antidiabetika unterbleiben, die Patienten bringen ihre Präparate aber zur frühmorgendlichen Aufnahme ins OP-Zentrum mit. Es wird zunächst der Nüchternblutzucker bestimmt, bis zum Operationsbeginn. Dieser sollte möglichst früh eingeplant sein. Postoperativ muß der Blutzuckerwert nochmals kontrolliert werden. Sobald der Patient wach ist und keine Übelkeit/Erbrechen vorliegt, empfiehlt sich die Gabe der üblichen morgendlichen Dosis (ggf. mit Korrektur entsprechend dem ermittelten Blutzuckerwert) des Antidiabetikums. Die erste Nahrungsaufnahme sollte möglichst im normalen zeitlichen Rahmen zu Hause erfolgen. Patienten mit extremen Blutzuckerimbalanzen sowie protrahierter Übelkeit und Erbrechen, auch beim Auftreten zu Hause, müssen die stationär aufgenommen werden. Daher ist die nochmalige Kontaktaufnahme zum Patienten am Operationsabend sowie am ersten postoperativen Tag telefonisch oder durch Visite sinnvoll.
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